|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 27,06 € |
27,23 € |
-0,17 € |
-0,61 % |
24.04/17:35 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005140008 |
514000 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Deutsche Bank-Aktie: Kreditinstitut soll laut Medienbericht Milliardenverluste verschleiert haben 06.12.2012
aktiencheck.de
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) soll einem Medienbericht zufolge in der Finanzkrise milliardenschwere Buchverluste verschleiert haben.
Nach Informationen der "Financial Times" (Donnerstag) haben drei ehemalige Mitarbeiter des Kreditinstituts entsprechende Eingaben bei den zuständigen US-Aufsichtsbehörden gemacht. Demnach soll die Deutsche Bank während der Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2009 eine riesige Derivate-Position falsch bewertet haben, um mögliche Staatshilfen für die Deutsche Bank zu umgehen. Wäre die Derivate-Position zum damaligen Zeitpunkt richtig bewertet worden, wäre die Kernkapitalquote des Kreditinstituts auf ein gefährliches Niveau gefallen, was möglicherweise die Inanspruchnahme von Staatshilfen nach sich gezogen hätte. Stattdessen hätten die Händler der Bank die Buchverluste in Höhe von bis zu 12 Mrd. US-Dollar mit dem Wissen von Führungspersonen des Kreditinstituts verschleiert, schreibt das Blatt.
Die Deutsche Bank wies die Vorwürfe gegenüber der Wirtschaftszeitung in einer Stellungnahme umgehend zurück. Außerdem seien die Anschuldigungen nicht neu, sondern mehr als zweieinhalb Jahre alt, wobei entsprechende Untersuchungen gezeigt hätten, dass die Vorwürfe "völlig unbegründet" waren. Außerdem versicherte die Deutsche Bank, dass man in der Angelegenheit mit der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC zusammenarbeite.
Die Aktie der Deutschen Bank notiert derzeit mit einem Plus von 0,57 Prozent bei 35,15 Euro. (06.12.2012/ac/n/d)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|